Ratgeber Reiserollator 2

Ratgeber Reiserollator

Ein Rollator ermöglicht Beweglichkeit und verleiht Sicherheit. Leider sind viele Rollatoren sperrig und schwer, deswegen sind sie ungeeignet für den Transport. Zum Glück gibt es extra Modelle, die extra für Mobilität gemacht sind. Ein Reiserollator zeichnet durch niedriges Gewicht aus und dadurch, dass er gut zu verstauen ist. Im Idealfall ist er faltbar.

Die Mobilität bis in ein hohes Alter zu erhalten, ist bei den heutigen Lebensformen und -bedingungen wichtig. Wenn dies nicht gewährleistet ist, bedeutet das, dass man von anderen Personen oder Menschen abhängig wird.

Früher waren dann, wenn die Lauffähigkeit beeinträchtigt war, nur Krücken vorhanden , die zu einer mühsamen Fortbewegung verwendet worden sind. Heutzutage ist es zum Beispiel ein Alu Rollator. Dabei handelt es sich bei einem solchen Rollator um eine Art mobile Krücke auf 4 oder 3 Rädern, Dieses Gerät ist an den jeweiligen Nutzer oder an die jeweilige Nutzerin angepasst.

Ein Rollator kann deshalb für die Transportmöglichkeit von einem etwas größeren Gewicht, bis auf wenige Ausnahmen, zum Einsatz kommen. Viele Rollatoren sind mit einer Tasche ausgestattet. Somiot ist der Transportfähigkeit von kleineren Einkäufen oder persönlichen Sachen wesentlich einfacher.

Wenn dann unterwegs eine Pause erforderlich ist und keine Bank vorhanden ist, kann man sich auf die beim Rollator vorhandene Sitzfläche setzen. In der Regel kann auch ein Rollator zusammengefaltet und mit wenigen Handgriffen verkleinert werden. Dadurch ist auch eine Verstaumöglichkeit im Kofferraum eines Autos möglich.

Ein doppelt faltbarer Rollator ist hierfür noch geeigneter und eine solche Ausführung kann dann auch als Reiserollator verwendet werden. Wenn man mit dem Bus oder der Bahn oder per Flugzeug unterwegs ist und einen Rollator dabei hat, ist ein Leichtgewicht und eine Reiserollator faltbar die ideale Lösung.

Der Reiserollator im Detail

Wenn ein solcher Reiserollator sich in seinem Betriebszustand befindet, gleicht der von der Optik einem normalen gefalteten Standard-Rollator. Auch bei dieser Version besteht der Rahmen aus einem leichten Aluminiumprofi. Die Beschläge sind aus Kunststoff und halten das Gerät zusammenhalten.

Dabei setzt sich das Grundgerüst aus 2 eigenständigen Seitenteilen und einer etwas beweglichen Verbindung zusammen. Was die Verbindung anbelangt, so besteht diese entweder aus einfachen oder aus doppelten Stahl-Kreuzstreben. Diese Streben sind dann mittig (in der Mitte) mit Hilfe eines Gelenkes schwenkbar miteinander verbunden.

An den beiden Rollatorflanken sind die Enden der Streben ebenfalls beweglich befestigt. Die beiden Rollatorhälften der Länge nach lassen sich über das Gelenk gegeneinander falten oder verschieben. In einem solchen Zustand ist dann ein solcher Rollator schon sehr schmal und zwar im Durchschnitt bei 22 bis 25 Zentimeter.

Das Problem bleibt jedoch bei der Höhe von ungefähr 60 bis 70 Zentimeter, was dann für einen Transport in Form von einem Reiserollator (mit Flugzeug, Bahn oder Bus) auch weiterhin dann problemtisch wäre. Deshalb kann man hier die aufrecht stehenden Rahmenträger, die mit einem Gelenk versehen sind, nach hinten kippen. Das erfolgt dann mit der Verbindung mit der unteren Längsstrebe. Dadurch wird dann die Rahmenhöhe auf ungefähr 30 Zentimeter verringert.

Ein doppelt gefalteter Rollator für die Reise, wie zum Beispiel von Topro Odyssee, hat jetzt die ungefähre Größe, dass er sich problemlos in einer Sporttasche als Leichtgewicht verstauen lässt. Somit kann dann eine solche Gehhilfe, die dann auch vom Gewicht her gut belastet werden kann, fast überall in der Sport- oder Reisetasche transportiert und mitgenommen werden. Somit ist man als Gehbehinderter oder Gebehinderte auch im Urlaub sehr mobil.

Für den sicheren Transportmöglichkeit hierzu gibt es spezielle Taschen dazu. Diese gibt es ebenfalls in den einzelnen Fachgeschäften, die auch Rollatoren anbieten. Diese Taschen bestehen aus sehr strapazierfähigem Material und sind aus strapazierfähigem Material hergestellt und robust aufgebaut. Sie verfügen über einen Schultergurt oder 2 Tragegriffe. Dadurch kann auch der Transport unproblematisch durchgeführt werden.

Weitere Funktionen bei einem Reiserollator

Schiebegriffe

Fortbewegt wird diese Art von Rollator mit 2 horizontal ausgerichteten Griffen, mit denen er geschoben wird. Diese Schiebegriffe sind mit ergonomisch geformten und griffigen Griffschalen versehen. Dabei ist die Griffoberfläche genau an den Innenhandverlauf angepasst. Somit befinden sich die beiden Griffe bei dem Vorgang „Schieben“ rutschfest in den jeweiligen Händen des Benutzers oder der Benutzerin.

Diese Schiebegriffe können auf die jeweilige Körpergröße genau eingestellt werden. Dadurch kann die Gehhilfe bei einem aufrechten Gang ermüdungsfrei geschoben werden.

Die Bremsen

In unmittelbarer Umgebung der beiden Schiebegriffe ist die Hebelmechanik für die Bremsen angebracht. Mit Hilfe dieser leicht zu bedienenden Bremshebel können zwei Funktionen ausgeführt werden. Damit diese als Betriebsbremse genutzt werden kann, muss der Hebel in Richtung des Griffes gezogen werden. Dadurch wird dann die Laufgeschwindigkeit, wenn notwendig, bis zum Stillstand nach unten reguliert.

Wenn der Rollator bei einer Pause als Sitz verwendet wird, ist es wichtig, dass er unbeweglich an den ausgewählten Platz steht bleibt und sich davon nicht weg bewegt. Bei dieser Absicht muss der Bremshabel in die Parksituation gestellt werden. Dies erfolgt dadurch, dass er bis zum Einrasten nach unten gezogen wird. Er wird vom Griff weg bewegt. Dadurch sind dann die Hinterräder beim Reisen mit Rollator auf die Dauer blockiert und somit wird ein plötzliches Wegrollen verhindert.

Der Bremshebel befindet sich insgesamt an einen Platz, wo dieser mit den Fingerspitzen gut zu erreichen ist. Die Züge zu den einzelnen Bremsklötzen, die zu den Hinterrädern führen, sind so verlegt, dass sie am Rahmen nach unten führen.

Die Räder

Der Reiserollator faltbar ist mit 4 Rädern ausgestattet. Diese Räder verbinden den Rahmen mit dem Boden. Sie haben in der Regel eine Breite von ungefähr 3 Zentimeter und einen Durchmesser von 14 Zentimeter pro Rad. Dabei sind die Hinterräder starr befestigt und die Lenkräder sind beweglich. Dadurch wird hier das Gewicht ausgeglichen.

Was die Bereifung der Laufflächen anbelangt, so wird hier in der Regel gummiähnliches Material aus PU-Kunststoff verwendet. Dieses Material kommt mit den vorhandenen festen Untergründen gut zurecht. Hier sollten jedoch unbefestigte Wege sowie Untergründe jedoch gemieden werden. Hier würden die schmalen Räder sofort einsinken.

Aufgrund der vorhandenen drehbaren Lenkräder entsteht für den Reiserollator eine gute Manövrierfähigkeit. Hier gibt es vereinzelt auch Ausführungen, bei den sich beim Transport die Lenkräder arretieren lassen. Somit sind diese dann Beim Aus- und Einpacken nicht im Weg und versperren nicht.

Die Sitzfläche auf dem Rollator

Die Fläche zum Hinsitzen auf einem Reiserollator besteht häufig aus einer wetterfesten und flexiblen Matte, die aus einen robusten Kunstfaser hergestellt worden ist. Sie ist dann zwischen den beiden Flanken des Rollators aufgespannt. In der Regel gehört zur Ausstattung noch ein Rückengurt. Dadurch wird beim Zurücklehnen das Rückrat sicher abgestützt. Somit kann der Rückengurt wie eine Stuhllehne verwendet werden. Als Armauflage können die Schiebegriffe verwendet werden. Dadurch gibt es auch bei längeren Pausen keine Verspannungen für den Benutzer und die Benutzerin.

Weiteres Zubehör

Zum Lieferumfang für einen Rollator gehört auch eine Tasche mit dazu. Diese kann in der Rollatorfront eingehängt werden. Ebenfalls kann die Tasche schnell ent- oder beladen werden. Solche Taschen sind in der Regel auf ungefähr 5 Kilogramm ausgelegt. Diese Gewichtsangabe ist dann für einen normalen Einkauf ausreichend und passt.

Bei den Rollatoren sind an den Hinterrädern noch zusätzlich Stufenhilfen angebracht. Diese dienen dazu, kleine Hindernisse zu überwinden, ohne dass dabei das Gerät losgelassen werden muss. Wenn hier von Hindernissen gesprochen wird, so sind dabei zum Beispiel Bordsteinkanten damit gemeint.

Wenn der Benutzer oder die Benutzerin des Rollators noch eine zusätzliche Gehhilfe benötigt (wie zum Beispiel ein Stock) so ist am Rollator noch ein Stockhalter angebracht. Dadurch erhält es Stock eine Art Führung und im Bedarfsfall ist dieser dann griffbereit, wenn er zum Einsatz kommen soll.