Ratgeber ABS-Socken für Senioren

Ratgeber ABS-Socken für Senioren

Stoppersocken / ABS-Socken können auf einfache Weise und für wenig Geld gefährliche Stürze verhindern. Insbesondere auf Holzböden verleihen die Socken Sicherheit.

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ABS-Socken für Senioren – Stoppersocken für die Sturzprävention

Die Statistiken sind eindeutig: Bei 5 von 100 Stürzen, bei denen Senioren involviert sind, kommt es zu einer Fraktur. Von den Betroffenen kann nur jeder 3. auf sein früheres Niveau vor dem Sturz in Punkto Beweglichkeit hoffen. Das Sturzrisiko nimmt im Alter deutlich zu.

1998 gab es alleine fast 120 000 Fälle einer Hüftfraktur nach einem Sturz. Für ältere Menschen bedeutet ein eigentlich harmloser Sturz häufig ein Knochenbruch, denn Knochenstruktur und Knochendichte nehmen mit jedem Lebensjahr ab. Knochen brechen damit deutlich schneller als bei jungen Menschen.

Die Fraktur an sich ist medizinisch gesehen nicht das eigentliche Problem. Vielmehr geht es bei der Sturzprävention für die Generation 60plus darum, sie vor den schwerwiegenden Folgen der längeren Bettruhe oder Versteifung einer Gliedmaße durch Gips, Schiene oder Schraube zu schützen.

Mehr Bewegungsfreiheit und Sicherheit durch Antirutschsocken

Vor allem bei einer hüftnahen Oberschenkelfraktur droht eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit. Abhilfe und eine aktive Unterstützung der Sturzprävention können Noppensocken leisten. Die sogenannten ABS-Socken besitzen eine spezielle Noppenschicht auf der Sohle und können für festen Stand und Gang sorgen. Das bringt Sicherheit und stärkt die Bewegungsfreiheit von älteren Menschen.

Einige Hersteller bieten die ABS-Socken für Senioren mit verschiedenen Zusatzfunktionen oder Eigenschaften an. So gibt es beispielsweise die Präventiv-Socken mit einem hohen Wollanteil gegen kalte Füße oder einer feinen Spitznaht, die keine Druckstellen hinterlässt. Letzteres ist vor allem für Menschen mit geschwollenen Füßen eine besonders angenehme Eigenschaft.

Die meisten Socken können in der Maschine bei 30 Grad oder einem Wollprogramm gewaschen werden. Das ist wichtig für Menschen mit Diabetes. Die Zahl der Diabeteskranken unter liegt bei Menschen über 80 Jahre bei rund 1 Million. Das bedeutet etwa jeder vierte in dieser Altersgruppe leidet am Typ-2-Diabetes.

Fußpflege bei Diabetes besonders wichtig – ABS-Socken mit Maschinenwäsche

Die auch als Stoppersocken bezeichneten ABS-Socken sollten in der Maschine waschbar sein und täglich gewechselt werden. Vor allem auf Grund der hohen Anzahl älterer Menschen mit Diabetes ist die Fußpflege und Fußhygiene ein wichtiger Aspekt.

Antirutschsocken tragen zu einer sanften Behandlung der Füße bei, denn sie sind in der Regel mit feinen Nähten ausgestattet, die nicht in die empfindliche Fußhaut eindrückt. Bei Schwellungen von Knöchel und Fußgelenk kommt es zu keinen Auffälligkeiten wie Druckstellen, Verletzungen oder starken Hornhautschwielen.

Die Verletzungsgefahr von Diabetes-Füßen ist extrem hoch, daher sollten die Stoppersocken aus einem weichen, anschmiegsamen und am besten natürlichen Material wie Wolle oder Baumwolle hergestellt sein. Das natürliche Material verhindert auch das Schwitzen an den Füßen, was wiederum schnell zum Scheuern führt und für Diabetiker gefährliche Blasen mit sich zieht.

Rutschfeste Socken für Senioren – am besten ohne Gummiband

Egal ob für den Winter mit wärmender Wolle oder für den Sommer mit hautsympathischer Baumwolle: Die Anti-Rutsch-Socken für Senioren sind ideal für alle glatten Böden im Haus und auf Fluren. Sie sind meist bis über die Knöchel und in ansprechenden Farben oder Mustern im Handel erhältlich.

Die Alltagshilfen sind eine lohnenswerte Investition in gesunde Füße bei Senioren und schützen effektiv vor Ausrutschen und Stürzen. Sie können bequem zuhause oder im Krankenhaus getragen werden. Auch für leichten Seniorensport wie Yoga, Pilates oder Reiki sind sie eine große Hilfe.

Der Blutdurchfluss wird durch die Fertigung ohne typische Strickbündchen erleichtert. Senioren Noppensocken bieten maximalen Komfort ohne Druck auf dem Fuß zu fühlen. Rutschfeste Socken sind in der Regel Unisex, also für Männer und Frauen gleichermaßen zu kaufen. Sie entscheiden sich in der Regel aber durch die Größe und die Farbe. Das Angebot an Antirutschsocken ist aber so groß, dass jeder passende Antirutschsocken für seine Bedürfnisse und Vorlieben finden kann.

ABS-Socken für Senioren unterstützen Fußgesundheit

Senioren leiden häufig auf Grund eingeschränkter Bewegungsfreiheit unter einen Fuß- oder Nagelpilz. Auch hier sind die Stoppersocken ohne Gummibund zu empfehlen, denn sie können mit einer festen Strickart leichte Kompression ausüben und so Krampfadern verhindern.

Die Durchblutung wird beim Tragen automatisch angeregt und der Fuß so mit jedem Schritt zusätzlich gut durchblutet. Die Sicherheit beim Tragen gibt den älteren Menschen häufig ihr Selbstbewusstsein zurück und nimmt ihnen Hürden bei der Bewegungsfreiheit. Einige Modelle haben einen integrierten Hausschuh eingearbeitet, so dass die Antirutschsocke auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen ist.

Stoppersocken sind auch für sensible Füße geeignet, wenn sie ausschließlich aus natürlichen Materialien hergestellt sind. Einige Hersteller bieten die Noppensocken auch mit einem Öko-Tex Siegel für nachhaltigen Baumwollanbau. Ein preisgünstiges Set mit 2, 4, 6 oder gleich 8 Paar schont den Geldbeutel und bietet genug Vorrat rutschfeste Socken zum täglichen Wechsel.

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